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Staatsterrorismus in El Salvador
Zum Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August ging das neue deutsch-sprachige Portal online:
www.gewaltsames-verschwindenlassen.de

Jordan und Magaly - zwei Geschichten aus der Nacht des Staatsterrorismus in El Salvador

© Ulf Baumgrätner
"Als ich adoptiert wurde, war ich noch sehr jung, zu jung, um zu verstehen, was geschah. Mir wurde immer gesagt, ich sei aus El Salvador. Die Geschichte, die mir erzählt wurde, die mir meine Adoptivmutter erzählte, war, dass mich meine leibliche Mutter in Adoption gab, weil sie in Armut lebte und weil es damals in El Salvador einen Bürgerkrieg gab, und dass meine ganze Familie umgebracht wurde und meine Mutter die einzige Überlebende war."
So erzählt Jordan, an einem sonnigen Tag in einem Café am Ufer der Themse. Es ist eine der vielen Geschichten von jungen Männern und Frauen, die in den Jahres des Krieges in El Salvador geboren wurden und heute in England, Frankreich, Italien oder den Vereinigten Staaten leben.
Jordan, der in London lebt, und Magaly, deren Heimat Brüssel ist, erzählen in bewegenden Worten von der Wiederfindung und Begegnung mit ihrer Ursprungsfamilie in El Salvador.
Die salvadoreanische Organisation Pro-Busqueda widmet sich seit Jahrzehnten der Suche nach den verschwundenen Kindern und begleitet die Angehörigen.

Sendung zum Download oder Abspielen:    
"Geschichten aus der Nacht des Staatsterrorismus in El Salvador"
(November 2015, ca. 24 Min. / 22 MB)


Gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst und
Katholischer Fonds
Der Herausgeber ist für den Inhalt allein verantwortlich.





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